Vielleicht.
Oh, wie wir es als Kinder hassten. Kann ich das haben, bitte, bitte, BITTE? Vielleicht. ? Danach kam ja meist eine völlig sinnbefreite Forderung, die es zu erfüllen galt, um aus einem vielleicht ein na gut zu zaubern. Aber man konnte die Verheißung des Erwünschten nur erahnen. Ganz vage.
Immerhin: Es ist also veränderlich, dieses Wort. Und es passt ja gerade in seiner Andeutung, der Hoffnung auf und seiner Formbarkeit in diese Zeit. Vielleicht bekommst Du einen Job. Vielleicht auch nicht. Oder eine Wohnung. Vielleicht bleibst du auch bei Mama.
Alles ist vielleicht. Vielleicht haben wir ja Glück.
Kommentare